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28. November 2015

Rechtspopulismus in Europa: Beispiel Slowakei

VORTRAG & GESPRÄCH

Nicht erst die Debatte um Flüchtlinge stellt Europa vor eine Zerreißprobe. Nationalistische und rechtsextreme Parteien haben bei den Wahlen zum Europaparlament sowohl in westlichen, als auch in östlichen EU-Staaten deutlich zugelegt. Expert/innen sind dennoch der Meinung, dass rechtspopulistische und extremistische Strömungen im postsozialistischen Mittelosteuropa differenziert zu ihren westeuropäischen Gegenstücken betrachtet werden müssen. In diesen übergeordneten Zusammenhang sollen die aktuellen politischen Entwicklungen in der Slowakei, nach denen der rechtsextreme Politiker Marian Kotleba seit Dezember 2013 Vorsitzenden der Regionalverwaltung des Landeskreises Banská Bystrica ist, eingeordnet werden.

Eingeladen sind der slowakische Politikwissenschaftler Matej Smoroda und der deutschen Politikwissenschaftler Matthias Pfüller. Im Dialog wird ein Vergleich gezogen zwischen dem schwierigen Erinnerungsdiskurs in Dresden und dem Diskurs über die Rolle der Slowakei im Nationalsozialismus. Konfliktlinien und deren Folgen im Umgang mit Einwanderern und Minderheiten werden debattiert. Matej Smoroda erläutert aber auch an Hand von Beispielen, inwiefern sich zivilgesellschaftliche Bewegungen gegen rechtsnatioale, antiziganistische und homophobe Strömungen zur Wehr setzen.

In Kooperation mit dem Herbert-Wehner-Bildungswerk.

Ort: Brücke/Most-Zentrum Dresden

Uhrzeit: 19:30

Kontaktperson: Susanne Gärtner

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