Termine

9. März

Veranstaltung #1: Umerziehung - Ein Zeitzeuge berichtet.

Unangepasste oder verhaltensauffällige Jugendliche galten in der DDR schnell als schwererziehbar und konnten in sogenannte Spezialheime zur Umerziehung eingewiesen werden. Endstation in diesem System war der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau. Was waren Gründe für die Einweisung und wie gestaltete sich der Alltag für die Jugendlichen in der Disziplinierungseinrichtung? Darüber kommen wir in der Veranstaltung #1 am 09.03.2021 mit Alexander Müller ins Gespräch, der ab dem 11. Lebensjahr verschiedene DDR-Heimeinrichtungen durchlaufen musste, so auch zweimal den Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau.

Die Veranstaltung ist die erste der dreiteiligen Veranstaltungsreihe zum Thema „Staatliche Repressionen gegen Jugendliche in der DDR. Verfolgung von unangepasstem Verhalten und politischen Protest“. Mit der Reihe geben die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau und das DIZ Torgau Einblick in ihre Bildungsarbeit.

Zugangsdaten #1 zur ZOOM-Veranstaltung

Datum/Uhrzeit: 9. März 2021 / 18 – 19:30 Uhr

Meeting-ID: 824 1689 7638

Kenncode: 115878

oder

Zoom-Meeting beitreten: hier

Bei Fragen melden Sie sich bitte an Beatrice Pätzold unter b.paetzold@bmst.eu

In der Veranstaltung #2 am 23.03.2021 kommt mit Geralf Pochop ein Betroffener zu Wort, der in seiner Jugendzeit zur Punkszene der DDR gehörte und deshalb in Halle/Saale in Haft geriet.

Die Veranstaltung #3 am 25.05.2021 beleuchtet in einem Expertinnen-Gespräch jugendliche Subkulturen in der DDR und die Jugendpolitik der SED-Diktatur. Gesprächspartnerinnen sind die Christiane Eisler, die die Jugendszenen der DDR vor allem in den 1980er Jahren fotografisch begleitete, und die Politikwissenschaftlerin Dr. Steffi Lehmann.

Organisatorinnen:

Elisabeth Kohlhaas (DIZ Torgau, Ausstellungsbetreuung, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit) / elisabeth.kohlhaas@stsg.de

Manuela Rummel (Gedenkstätte GJWH Torgau, Leitung Bildung, Vermittlung und Öffentlichkeitsarbeit) / m.rummel@jugendwerkhof-torgau.de

Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Brücke|Most-Stiftung Dresden, der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau und des Dokumentations- und Informationszentrums (DIZ) Torgau der Stiftung Sächsische Gedenkstätten und wird im Rahmen des Landesprogramms "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ gefördert und mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

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